Stories

Wir kam ich zur Gabi

Katze Hallo Freunde; ich bin eine schwarze Katze, wohne seit 16 Jahren bei meinen Dosenöffnern auf dem Land (bin jedoch vorher ca. 2 Jahre herumgestreunt ? diese Zeit habe ich jedoch aus meinem Leben verdrängt) und heiße Frau Peter.
Richtig gelesen: Frau Peter " meine Dosenöffner haben mich auf Grund meiner schwarzen Farbe Peter getauft (Erklärung für schwarzer Peter). Später haben sie dann bemerkt, dass ich kein Kater bin: daher Frau Peter. Wie ich eingezogen bin, waren bereits 6 Katzen im Haus. Eine mehr oder weniger "haben sie gemeint" ist auch schon egal. Dadurch, dass ich der "Jüngste im Verband war" musste ich mich immer hinten anstellen. Egal, ich hatte ein zuhause. Mit zuhause meine ich: ich schlief im Haus, in allen Betten und was so dazugehört. Snoopy, so hieß der "Clanchef" war eine dreifärbige Katze. Natürlich war Snoopy eine Glückskatze und natürlich bringen schwarze Katzen nur Unglück.
Blödsinn: sowohl Snoopy als auch ich brachten nur Glück. So, genug der Vorstellung; wie kamen wir zu Dr. Gabi.
Katze Vorab: Dr. Gabi ist die beste Freundin der Nichte meines Dosenöffners. Dieser Umstand war für uns lange nicht so wichtig. Dr. Gabi wohnt in Wien (ca. 50 km Anreise) und unser Tierarzt war in der Nähe (ca.5 km Anreise). Als jedoch Snoopy krank wurde und mein Dosenöffner meinte, dass Snoopy nicht die richtige Behandlung hat, fiel uns Dr. Gabi ein. Anruf bei Nichte, Verbindungsaufnahme zu Dr. Gabi und das war's. Dr. Gabi konnte Snoopy leider nicht mehr helfen; sie hat jedoch meinen Dosenöffnern und Snoopy noch 4 schöne Wochen bereitet. Mein Dosenöffner musste dann die Entscheidung treffen "einschläfern". Durch den Tod von Snoopy kamen meine Dosenöffner plötzlich auf die Idee, ich soll auch zu Dr. Gabi. Katzenkorb: NEIN DANKE. Wenn sie mich schon zum Tierarzt bringen, dann im Auto und frei.
Haben sie auch gemacht. Bei jeder Fahrt habe ich an einem anderen Teil im Auto Fäden gezogen, da ich wirklich frei sitze durfte (hatte daher zwei Aufpasser). War denen einfach "egal", sie fuhren weiterhin zu Dr. Gabi. Ok, ich habe mich damit abgefunden; erster Besuch bei Dr. Gabi. Viele Koseworte (kannte ich von zuhause, aber nicht vom Tierarzt). Blutabnahme, tat nicht weh. Der Blutbefund war so weit in Ordnung. Wir fuhren dann so alle halbes Jahr zu Dr. Gabi.

Zwischenzeitlich sind auch vom Nachbarn die Katzen eingezogen; dürfte sich wohl herumgesprochen haben wie schön es bei meinen Dosenöffnern ist.

Katze Murli, eine Schildpatt ist Dr. Gabi natürlich auch bekannt. Murli hat sich etwas in den Bauch gestoßen und dadurch Eiter in den "Bauch" bekommen. Dr. Gabi hat Murli den Bauch aufgestochen und dass Eiter ausgedrückt. Danach gab es 10 Tage Ausgangsverbot (das mit dem Ausgangsverbot macht sie nämlich bei Freigängerkatze sehr gerne " Argument von Ihr: zur Sicherheit. Unser Oberdosenöffner (92 Jahre) hat auf Murli aufgepasst.

Katze Susi kennt Dr. Gabi noch nicht. Susi ist eine sprechende Katze und phasenweise nervt sie damit meine Dosenöffner

Katze Ja und dann ist unsere alte Dame "Frau Maxi". Frau Maxi ist an Organversagen gestorben; Dr. Gabi hat sie liebevoll eingeschläfert und Frau Maxi ist nun neben Snoopy begraben. Zwischen den Beiden liegt Purzel ein Wellensittich (ist Dr. Gabi auch bekannt). Die Kombination Katze-Vogel-Katze ? finde ich cool.

Katze Snoopy IV unsere nächste Glückskatze hatte eine Immunschwäche; Dr. Gabi wollte ihr zuerst alle Zähne ziehen. Sie hat jedoch alles versucht und so blieben Snoopy IV die oberen und unteren Zähne (einschließlich Fangzähne). Katze Snoopy IV ist jedoch seit 22. Februar 2014 nicht mehr nach Hause gekommen. Das ist leider das Schicksal von Freigängerkatzen; sie leben etwas gefährlich. Von wegen Hunde und Katzen können nicht miteinander. Der Hund rechts ist Snoopys Freund AKIM (ob er Dr.Gabi wohl gern hat??) AKIM sucht seine Freundin!.

Katze So nun zu mir. Meine Dosenöffner hatten im April endlich bemerkt, dass mein rechtes Auge trüb ist. Sie fuhren mit mir zu Dr. Gabi. Die ernüchternde Wahrheit: Tumor hinter dem Augenapfel, hoher Augendruck, Schmerzen - das Auge muss entfernt werden, weil die Schmerzen für mich sehr groß sind. Ehrlich: die Schmerzen waren fast nicht auszuhalten. Meine Dosenöffner wollten nichts unversucht lassen und haben mit Dr. Gabi nochmals gesprochen. Dr. Gabi hat dann in ihrer ruhigen und sehr kompetenten Art mitgeteilt, dass es keine Alternative gibt denn sonst würde Sie eine Katze in dem hohen Alter nicht mehr operieren. Der Termin wurde ausgemacht und am 9. Mai 2014 wurde ich operiert. Dr. Gabi hat nochmals erklärt, dass sie keine Alternativen hätte und natürlich kann der Fall eintreten, dass Frau Peter während der OP stirbt. Leute, dass wollte ich am wenigsten hören. Aber ich wusste, bei Dr. Gabi bin ich in guten Händen. Die OP ist gut verlaufen und nach der Aufwachphase dürfte mich mein Dosenöffner holen.
So und nun kamen die Anordnungen von Dr. Gabi: Trichter für 10 Tage, kein Ausgang, Schmerzmittel und Antibiotikum. Leute ich hab' gedacht ich höre schlecht. Dann kam noch dazu dass sie mich in den Korb steckten. Nur haben die die Rechnung ohne mich gemacht. Auf der Autobahn habe ich das Gitter vom Korb herausgerissen; mein Dosenöffner konnte nur mehr mit einer Hand lenken und mit der anderen Hand das Gitter halten. Zuhause haben mich dann alle umsorgt und wollten mir die Medikamente geben. Korrekt sie wollten; habe sie aber nicht genommen " bedeutete ab ins Auto und zu Dr. Gabi " Infusion und Spritze und ab nach Hause. Die nächsten Tage hatte ich wirklich ein Leben wie Gott in Frankreich. Medikamente mit Lungenbraten. Nur, wann immer ich meine Medikamente nicht nahm haben die einfach Dr. Gabi angerufen (kein Respekt vor der Sonntagsruhe). In den Garten haben sie mich getragen "zum Luft schnuppern". Die letzten zwei Tage habe ich dann wirklich keine Medikamente mehr wollen; ehrlich ich habe Sie auch nicht mehr gebraucht. Endlich kam der Tag, wo die Fäden gezogen wurden. Nach dem Fäden ziehen (10 Tage im Haus wie von Dr. Gabi festgelegt) sagt dann Dr. Gabi wirklich, ich muss noch zwei weitere Tage im Hause bleiben, weil ich meine Medikamente nicht genommen habe. EHRLICH FREUNDE: ich hätte auch nicht hinausgedurft, wenn ich meine Medikamente genommen hätte;

IST ALLES NUR ZUR SICHERHEIT.

Freunde ich kann euch nur sagen, wir fühlen uns ALLE bei Dr. Gabi "pudelwohl"
Frau Peter und Kumpane

Der Hundebiss

Der Hund- der Schäfer, der hat biss´n den Bonzo voll ins G´sicht
hat ihm a Scherz´l außegriss´n , wo´rs gor a orge Gschicht...
Des Vieh´ch des hängt an Bonzos Schädl, reißt ihm aus a Schippl Hoaar!...
Marantana - i werd narrisch - steh angewurzelt nun jetzt do.
Ja-sag amal du oida Depp...-nimm do dein Hund von meinem weg !
Nun.- endlich schleicht er sich von dannen, nimmt seinen Hund und geht.
MOMENT !... der Herr, ich will noch wissen, ob gimpf`t dei Hund der mein hot biss´n???!
Denn net, dass die Tollwut hier grassiert,… und mei Hund no deppert wird!

So leicht wirst du mich jetzt nicht los, bin jetzt schon langsam sehr erbost brauchst dich nicht aus dem Staube machen-
wenn dein Hund macht solche Sachen.

Hüflos steh i nun do, mei Hund verdutzt jetzt- mi schaut an, wia wann a jetzta frogn tät....
„Wo is mei Scherz´l ?....Hob is verlegt??“

Werd´n Bonzo a Wundsoibn kauf´n
und in die „Tierordination Elderschplatz“ laufen.

Hund beißt Hund... ist´s Sache, gehst aufs Bezirksgericht
Hund beißt Mensch... gehst auf die Wache
und jetzt kummst die G´schicht....
Beißt Mensch dem Hund a Scherz´l raus, kommst Quälerei net aus-
denn Achten sollst du jedes Wesen, ob Bandelwurm, ob Ochsenschlepp oda a Es´l,gor a Depp
a jeder is des Hierseins würdig – „denn alle san ma Ebenbürtig“

@ Gaby Fessl


„Gut aufgehoben“
						in der „Tierordination Elderschplatz“

Vorerst möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Cindy und ich bin seit 13 Jahren der treue Wegbegleiter meines Frauchens. Meine Mutter ... war ein wunderschöner eleganter Border-Collie. Über meinen Vater weiß man eigentlich so gar nichts, da sich ja damals auf der Spielwiese so einige Hunde amüsierten... und wie so oft im Leben, machte er sich nach seinem Vergnügen gleich aus dem Staub... ((jetzt mal ganz ehrlich*g... kommt ja bei euch Menschen auch mal vor ... das kommt ja nicht von ungefähr, dass ihr öfters auch meint ... „Na“ so ein Hund!)) ... mein Papa dürfte ein Jack Russel gewesen sein, so genau weiß man das zwar nicht, aber mein Aussehen deutet schon darauf hin.

So... Nun zum eigentlichen Thema was ich euch erzählen will.

Vorerst möchte ich noch kurz erwähnen, dass mein ehemaliger Tierarzt leider schon verstorben ist. Er hatte mich viele Jahre gut betreut, dennoch verschaffte mir der jährliche Gang zum Gesundheits-Check nicht nur Unbehagen, sondern ich wehrte mich auch jedes Mal vehement dagegen, hinzugehen. Denn der „Spaziergang&8220; wie es mein Frauchen immer so schön nannte, dauerte jedes Mal eine halbe Stunde. Je näher wir unserem Ziel kamen, umso langsamer wurde ich, bis dann einfach gar nichts mehr ging und ich steif wie ein Bock wurde.
An einem Ende ich - am anderen mein Frauchen ... dazwischen ... dieses Band´l oder Leine wie ihr Menschen dazu sagt. Es war ein ständiges hin und her Gezerre.

„Na geh, Cindy... komm ... kriegst ja nur ein Spritzer´l“
Alles Gute Zureden war mir aber völlig wurstig, dass kann ich euch sagen!
Der Nachhauseweg war dann in 10 Minuten erledigt *g

Mein Frauchen machte sich daher eines Tages auf die Suche nach einem kompetenten Tierarzt.
Da auch sie einen „guten Riecher“ hat, wie man so schön sagt (gibt's ja auch bei Menschen), fand sie übers Internet (auch Internet macht´s möglich) die geeignete Tierärztin „für mich“. Und wie es der Zufall (es fällt dir zu) so will, war dem auch so.

Schon beim ersten Besuch in der Ordination verspürten wir beide, „gut aufgehoben“ zu sein. Das ganze Ambiente und die positive Energie, die Freundlichkeit und ZEIT nehmen, gefiel mir „Hund möchte ja auch Entscheidungen treffen dürfen“. Ich bin zwar ein wenig schüchtern, aber es gibt kein Zerren an der Leine... ich betrete die Ordination in aller Ruhe, lege mich gemütlich hin und warte bis „Der Nächste, bitte!“ Aufruf kommt.

Letzter Besuch bei Fr. Mag. Gabriela Harra-Klarner

Vor einigen Tagen bekam ich eine geschwollene Backe. Ich suchte noch mehr die Nähe meines Frauchens und versuchte ihr zu erklären, indem ich meinen Kopf immer unter ihre Arme schob, dass etwas mit mir nicht stimmt.
„Mein Frauchen“, sehr aufmerksam und einfühlsam wie sie ist, diagnostizierte gleich mal vorweg (das tut sie ja ganz gerne *g): aufgrund meines fortgeschrittenen Alters einen möglicherweise eitrigen Zahn.
Tags darauf- ich kam wie immer - zwar diesmal unter Einfluss von Schmerzen-völlig ruhig und gelassen in die Ordination, wo die Tierärztin dann die Vermutung meines Frauchen´s bestätigte.
Bekam liebvoll 2 Spritzen verpasst und für zu Hause Medikamente. Wuff, die hat aber eine große Vitrine mit allen wichtigen Dingen drinnen *g... Tja , Service für die Besitzer der Tiere um sich den Weg in die Apotheke zu ersparen.
Nach dem Wochenende, wie ausgemacht, ging´s ans Eingemachte. Um 13h hatte ich Termin zum Zahnreißen und der Zahnhygiene. Gelassen und in vollem Vertrauen übergab mich mein Frauchen in die „heilenden Hände“ der Ärztin, ich schlummerte friedlich vor mich hin, bekam von all dem ja nicht´s mit.
Ich war im Land der Träume... Die Luft war gefüllt mit den Geräuschen des Frühlings ... der Weg führte entlang einer mit Blumen blühenden Wiese und einem leise rauschenden Bächlein ... in dem die „Frankfurter Würsteln“ vorbei schwammen...

Schon eine Stunde später war alles gut über die Bühne gegangen. Gleich 3 Zähne mussten ihren gewohnten Platz verlassen.
„Tja,... was man nicht mehr unbedingt braucht, wird kurzerhand eliminiert.“
Sollte laut Anordnung ... (ihr Wunsch ist mir Befehl*g) ... zur Beobachtung noch einige Zeit in der Ordination verweilen.
Außer eines großen Lobes von der Tierärztin, ich sei eine „Seele“ von Hund, da ich mich vorzüglich benommen hatte, (nein, nein ... nicht so wie ihr jetzt denkt von wegen „Benommen“ von der Narkose, sondern mein allgemeines Verhalten *Schulterklopf*) war bei meiner Entlassung die gegenseitige Freude des Wiedersehens mit meinem Frauchen grandios.

Wuff

@ Gaby Fessl